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Posted by on Nov 13, 2017 in Arbeit, jobs.de | 0 comments

#Arbeitszeugnis: Was bedeuten die versteckten Codes?

#Arbeitszeugnis: Was bedeuten die versteckten Codes?

Wer sich sein Arbeitszeugnis einmal näher anschaut, wird schnell feststellen: Eine ganz schön gestelzte Sprache! Es können sogar Formulierungen darin vorkommen, die auf den ersten Blick gar nicht so wild aussehen, es aber dafür ganz schön in sich haben. Oft hört man dann von so genannten geheimen Codes, die von Personalern im Arbeitszeugnis verwendet werden.

Die Experten von ArbeitnehmerRecht24 erklären auf ihrem Portal die Bedeutung einiger dieser Codes. Jeder Angestellte sollte die wichtigesten Codes kennen, um sein Zeugnis gründlich überprüfen zu können. Denn Formulierungen, die den Mitarbeiter auf den ersten Blick positiv darstellen, aber zwischen den Zeilen negative Eigenschaften betonen, sind nicht zulässig.

Genau diese Formulierungen, die den Angestellten in ein schlechtes Licht stellen, sollten jedem Arbeitnehmer bekannt sein. Wenn Sie die folgenden Sätze in Ihrem Arbeitszeugnis vorfinden, sollten Sie misstrauisch werden:

„Er ist ein umgänglicher Kollege.“

Dies bedeutet schlicht und einfach: Er ist nicht beliebt.

„Sie ist mit Interesse bei der Sache.“

Ja sicher, sie hat sich für die Dinge interessiert. Doch vorsicht: Die Formulierung deutet darauf hin, dass sie dabei nichts geleistet hat.

„Er ist ein toleranter Mitarbeiter.“

Eine pseudo-wohlwollende Formulierung, die dem Leser weismacht: Dieser Mitarbeiter ist kompliziert zu führen.

„Ihr Verhalten gegenüber Mitarbeitern und Vorgesetzten war einwandfrei.“

Dieser Satz will meinen: Sie hatte ein besseres Verhältnis zu den Kollegen als zu den Vorgesetzen – also mit dem Chef hätte es besser laufen können.

„Er hat sich um Einfühlungsvermögen für die Belange der Belegschaft gekümmert.“

Klingt doch eigentlich sehr nett, dass diese soziale Seite des Mitarbeiters hervorgehoben wird. Wenn es aufgeschlüsselt nur nicht das heißen würde: Er hatte Interesse an weiblichen Kollegen.

„Sie hat im Rahmen ihrer Fähigkeiten gearbeitet.“

Die Formulierung deutet an, dass die Mitarbeiterin sich nicht besonders weiterentwickelt hat. In anderen Worten: Sie konnte nicht viel.

„Er war ein kritischer Mitarbeiter.“

Damit ist nicht etwa die konstruktive Kritikfähigkeit des Mitarbeiters hervorgehoben. Dieser Satz will vielmehr sagen: Er pochte auf seine Rechte.

„Sie hat sich um ordnungsgemäße Erledigung gekümmert.“

Naja, ordentlich… Diese Formulierung deutet auf die Arbeitsweise eines Bürokraten hin.

„Er war pünktlich.“

Hier wird eine Selbstverständlichkeit hervorgehoben – ein verschlüsselter Hinweis darauf, dass die Arbeitsleistung schlecht war.

„Sie wusste sich gut zu verkaufen.“

Eine selbstbewusste Mitarbeiterin, die sich ihrer Vorzüge bewusst ist – was soll daran schlecht sein? Im Arbeitszeugnis heißt es nichts anderes, als dass diese Mitarbeiterin eine Wichtigtuerin ist.

„Er hat sein Aufgaben mit Eifer erledigt.“

Er hat sich bemüht und bemüht… und am Ende kam nicht viel dabei rum. Er war erfolglos.

„Sie verbesserte das Betriebsklima.“

Eine Kollegin, die das Team zusammenschweißt. Vonwegen! Die Formulierung deutet darauf hin, dass es sich hier um eine Schwätzerin – oder schlimmer noch – um eine Trinkerin handelt.

 


Die Beispiele wurden uns freundlicherweise von ArbeitnehmerRecht24 zur Verfügung gestellt.

Bildquelle: © FM2 — Fotolia.com

Dies ist ein Beitrag von Jobs.de Karriere-Tipps.

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