Get a site
Pages Menu
TwitterRssFacebook
Categories Menu

Posted by on Ott 11, 2017 in Arbeit, jobs.de | 0 comments

#Small Talk für die Karriere – Wer plaudern kann, ist klar im Vorteil

#Small Talk für die Karriere – Wer plaudern kann, ist klar im Vorteil

Smalltalk, die kleine Plauderei zwischendurch, ist bedeutender als viele meinen. Wer mühelos mit Unbekannten ins Gespräch kommt, verschafft sich vor allem im Job Vorteile. Denn nirgends ist das Knüpfen neuer Kontakte folgenschwerer als im Berufsleben.

Smalltalk kann Karrieretüren öffnen oder verschließen — je nachdem wie gut man diese Kommunikationskunst beherrscht. In den ersten zwanglosen Gesprächsminuten machen wir auf uns aufmerksam und versuchen einen guten Eindruck zu hinterlassen. Gleichzeitig können wir mehr über unser Gegenüber erfahren und Gemeinsamkeiten finden, die vielleicht die Grundlage für ernsthaftere Gespräche bilden.

Dennoch treibt vielen der Gedanke, mit dem Chef oder einem neuen Geschäftspartner allein in einem Raum sitzen zu müssen, die Schweißperlen auf die Stirn. Die grauen Zellen arbeiten fieberhaft, um geballte verbale Intelligenz zu demonstrieren. Wozu? Sie sollen ja schließlich nicht „Trivial Pursuit — Genus Edition“ spielen, sondern sich lediglich mit ihm oder ihr unterhalten. Doch was so einfach klingt, hat auch seine Tücken. Denn beim Smalltalk gibt es Regeln, die Sie beachten sollten.

Das passende Thema finden

Mit einem detaillierten Bericht über Ihre letzte Wurzelbehandlung werden Sie kaum jemanden in Ihren Bann ziehen. Neben diversen Krankheiten haben auch Politik, Tratsch und Sex kein Potenzial für einen erfolgreichen Smalltalk. Setzen Sie lieber auf unverfängliche, positive Themen. So banal es klingt, das Wetter ist immer ein dankbarer Einstieg in ein zwangloses Gespräch. Jeder kann mitreden und im Handumdrehen landet man bei Grillrezepten oder der Urlaubsplanung.

Die richtigen Fragen stellen

Wer sagt denn, dass Sie die ganze Zeit reden müssen, nur weil Sie mit dem Smalltalk begonnen haben? Fragen zu stellen, ist eine sehr gute Möglichkeit, aus einem Monolog ein Gespräch zu machen. So zeigen Sie Interesse und können das Gespräch lenken. Das funktioniert aber nur, solange Ihr Gegenüber nicht mit einem simplen Ja oder Nein Ihre Fragen beantwortet und damit jede Unterhaltung im Keim erstickt. Stellen Sie deshalb offene Fragen wie zum Beispiel: „Was denken Sie darüber?“ oder „Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?“.

Interesse zeigen

Der beste Anknüpfungspunkt für ein lockeres Gespräch ist immer Ihr Gegenüber! Sie müssen nicht viel mehr tun, als sich für den anderen zu interessieren und schon finden Sie eine Fülle an Gesprächsthemen. Das setzt allerdings voraus, dass Sie offen sind für die Ansichten Ihres Gesprächspartners. Durch Blickkontakt und Ihre Mimik signalisieren Sie, dass Sie aufmerksam zuhören. Aber bleiben Sie dabei authentisch. Mit schauspielerischen Höchstleistungen gewinnen Sie keine Sympathien, sondern im Zweifelsfall nur einen Gesichtsmuskelkater.

Nichts für Komiker

„Kennen Sie den schon?“ Wahrscheinlich nicht. Und dabei sollten Sie es belassen. Humor ist eine sehr diffizile Angelegenheit. Schlecht erzählte Witze können peinlich sein und am Ende sind Sie selbst die Lachnummer. Versuchen Sie also nicht krampfhaft, witzig zu sein, um die Stimmung aufzulockern. Weniger ist hier mehr. Aber Sie müssen auch nicht zum Lachen in den Keller gehen. Seien Sie möglichst natürlich und verstellen Sie sich nicht.

Distanz wahren

Die meisten Menschen mögen es nicht, wenn man ihnen „auf die Pelle rückt“. Wir alle brauchen einen gewissen Abstand zu Gesprächspartnern, um uns wohlzufühlen. Achten Sie deshalb bewusst darauf, dem anderen nicht zu nahe zu treten und schaffen Sie sich auch selbst den gewünschten Freiraum. Eine Armlänge körperlicher Abstand ist den meisten Menschen angenehm.

Zuhören können

Auch wenn Sie kein begnadeter Smalltalker sind, können Sie sich die kleinen Plaudereien zu Nutze machen, indem Sie einfach zuhören. Die meisten Menschen reden ohnehin gerne selbst und freuen sich, wenn Sie einen interessierten Zuhörer finden. Wenn Sie an der einen oder anderen Stelle ein „Aha“ einwerfen oder eine kurze Verständnisfrage stellen, machen Sie Ihren Gesprächspartner glücklich. Und bei der nächsten Gelegenheit schwärmt dieser dann, wie sympathisch Sie sind und wie gut man sich mit Ihnen unterhalten kann. Ziel erreicht!

 


Bildquelle: © nruboc — Shutterstock.com

Dies ist ein Beitrag von Jobs.de Karriere-Tipps.

from Jobs.de Karriere-Tipps ift.tt/2xwcNUC

Post a Reply

Il tuo indirizzo email non sarà pubblicato.

%d blogger hanno fatto clic su Mi Piace per questo: